Die somalischen Streitkräfte haben am Sonntag geplante Operationen gegen mutmaßliche Aktivitäten der islamistischen Extremistenmiliz Al-Shabaab in der Region Lower Shabelle gestartet. Wie das Militär mitteilte, wurden spezielle Kommandoeinheiten eingesetzt, um strategisch wichtige Gebiete zu sichern und die verbliebenen Al-Shabaab-Strukturen zu stören.
Ziel: Stabilität im Zentral-Somalia
Lower Shabelle gilt als eine der Regionen, in denen Al-Shabaab trotz jahrelanger Gegenoffensiven noch immer unterirdische Netzwerke unterhält. Die jüngsten Einsätze sind Teil einer fortlaufenden Strategie der somalischen Regierung, die Sicherheitslage außerhalb der Hauptstadt Mogadishu zu stabilisieren und die Kontrolle über ländliche Gebiete auszuweiten. Die Armee betonte, dass die Operationen sorgfältig geplant seien und auf genaue Geheimdienstinformationen basierten.
Internationale Unterstützung erwartet
Die somalische Armee wird bei ihrem Kampf gegen Al-Shabaab von internationalen Partnern wie der Afrikanischen Union und den USA unterstützt. Auch wenn aktuell keine Details über Verluste oder Gefangennahmen veröffentlicht wurden, signalisiert die Aktion eine Fortsetzung des militärischen Drucks auf die Terrororganisation, die seit Jahren große Teile Süd- und Zentralsomalias bedroht.
Quellen: AllAfrica – East Africa