Somalische Polizei nimmt Journalisten nach Berichterstattung fest

In einem besorgniserregenden Vorfall in der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden am 9. Mai 2026 mehrere Journalisten, einschließlich des Guardian-Reporters Mohamed Bulbul, von der Polizei festgenommen. Der Festnahme ging die Berichterstattung über die mutmaßliche Folter einer Frau im Gefängnis voraus.

Berichten zufolge wurden Bulbul und seine Kollegen Abdihafid Nor Barre und Abdishakur Mohamed nach ihrer Festnahme mit Pistolen geschlagen. Diese brutalen Maßnahmen der somalischen Sicherheitskräfte werfen ernsthafte Fragen zur Pressefreiheit im Land auf.

Die somalischen Behörden haben sich in der Vergangenheit wiederholt gegen Journalisten gewandt, die über Menschenrechtsverletzungen berichten. Der aktuelle Vorfall ist ein weiteres Beispiel für die gefährliche Lage, in der sich Medienschaffende in Somalia befinden. Die internationale Gemeinschaft wird aufgefordert, diesen Vorfall zu verurteilen und sich für die Sicherheit von Journalisten in Somalia einzusetzen.

Quellen: The Guardian