Die südafrikanische Polizei hat bei einem Anti-Wilderei-Einsatz am OR Tambo International Airport in Johannesburg zwei thailändische Staatsbürger festgenommen, die des Versuchs beschuldigt werden, seltene und geschützte Papageieneier illegal auszuführen. Wie Behörden mitteilten, wurde ein 50-jähriger Mann am Flughafen gestoppt, während ein zweiter Verdächtiger in einer separaten Aktion festgenommen wurde.
Bei der Durchsuchung ihrer Habseligkeiten entdeckten Zollbeamte mehrere selbstgebaute mobile Inkubatoren, in denen sich Eier seltener afrikanischer Papageienarten befanden. Die Arten gehören zum geschützten Wildbestand Südafrikas und unterliegen internationalen Handelsbeschränkungen gemäß CITES (Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten).
Die Festnahmen sind Teil verstärkter Bemühungen der südafrikanischen Behörden, den wachsenden illegalen Handel mit exotischen Tierarten einzudämmen, der zunehmend von organisierten Netzwerken betrieben wird. Wildtierbehörden warnen, dass der Schwarzmarkt für exotische Vögel – besonders in Asien – erhebliche Summen erziele und daher stark nachgefragt sei.
Die beiden Männer befinden sich in Untersuchungshaft, während weitere Ermittlungen laufen. Experten betonen, dass solche Fälle nicht nur die biologische Vielfalt bedrohen, sondern auch das internationale Ansehen Südafrikas als Vorreiter im Naturschutz beeinträchtigen könnten.
Quellen: The Guardian – World