Die jüngsten Änderungen am Friedensabkommen von 2018, die vom Übergangs-Nationalen Gesetzgebenden Versammlung des Südsudan verabschiedet wurden, haben Besorgnis bei internationalen Akteuren ausgelöst. Die Botschaften von Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, den Niederlanden, Norwegen, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten sowie die Delegation der Europäischen Union haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre ernsten Bedenken geäußert.
Diese Änderungen wurden ohne das volle Einvernehmen aller relevanten Parteien vorgenommen, was die Stabilität und den Frieden im Land gefährden könnte. Die internationale Gemeinschaft hat wiederholt betont, dass eine nachhaltige Lösung für die Konflikte im Südsudan nur durch eine umfassende Einbeziehung aller politischen Akteure und der Zivilgesellschaft erreicht werden kann.
Die Situation im Südsudan bleibt angespannt, und die Sorge um die Umsetzung des Friedensprozesses wächst, da die politischen Spannungen und der anhaltende Konflikt die Bemühungen um Stabilität behindern.
Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Kenya