Tansania startet Projekt zur Bekämpfung der Klimafolgen für die Blaue Wirtschaft

Die tansanische Regierung hat ein neues Projekt zur Minderung der klimatischen Belastungen für den marinen Fischereisektor gestartet. In Zusammenarbeit mit der Revolutionsregierung von Sansibar soll das Vorhaben bis Januar 2028 laufen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der sogenannten Blauen Wirtschaft umsetzen. Der Fokus liegt dabei auf nachhaltigen Fischereipraktiken, Küstenschutz und der Anpassung lokaler Gemeinden an veränderte ökologische Bedingungen.

Das Projekt zielt darauf ab, die Resilienz der Küstenregionen gegenüber Extremwetterereignissen, steigenden Meeresspiegeln und rückläufigen Fischbeständen zu stärken. Experten betonen, dass der Fischereisektor eine zentrale Rolle für die Ernährungssicherheit und das Einkommen vieler Haushalte in Tansania spielt, insbesondere in ländlichen Küstengebieten. Durch wissenschaftliche Datenerhebung, Schulungen für Fischer und den Aufbau klimaresistenter Infrastruktur soll die langfristige Entwicklung gesichert werden.

Verantwortliche Behörden sehen in der Zusammenarbeit zwischen dem Festland und Sansibar einen entscheidenden Schritt für eine koordinierte Umweltpolitik. Internationale Partner werden voraussichtlich technische und finanzielle Unterstützung leisten, während lokale Stakeholder aktiv in die Planung eingebunden werden sollen.

Quellen: AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Tanzania