Tschad: Von Hilfe zur Selbstversorgung – Flüchtlinge und Gastgebergemeinschaften stärken die Ernährungssicherheit

Im Osten des Tschad arbeiten das Welternährungsprogramm (WFP) und lokale Organisationen daran, die Ernährungssicherheit für Flüchtlinge und die aufnehmenden Gemeinschaften zu verbessern. In den letzten Jahren war der Tschad von Herausforderungen wie Dürre und Konflikten betroffen, die die Lebensgrundlage vieler Menschen gefährdet haben.

Das WFP setzt verschiedene Programme um, die darauf abzielen, die Abhängigkeit von Nothilfe zu reduzieren und den Menschen zu helfen, durch nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken ihre Lebensgrundlage selbst zu sichern. Diese Initiativen umfassen Schulungen zu modernem Anbau, Zugang zu Saatgut und Werkzeugen sowie die Förderung von Kooperativen, die den Austausch von Wissen und Ressourcen erleichtern.

Die Zusammenarbeit zwischen Flüchtlingen und der ansässigen Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Programme. Durch die Förderung gemeinsamer Anbauprojekte und den Austausch von Fähigkeiten wird nicht nur die Ernährungssicherheit erhöht, sondern auch der soziale Zusammenhalt gestärkt. Die Hoffnung ist, dass diese Initiativen langfristig dazu beitragen, die Resilienz der Gemeinschaften zu erhöhen und eine nachhaltige Entwicklung im Tschad zu fördern.

Quellen: AllAfrica