Das umfassende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Comprehensive Economic Partnership Agreement, CEPA) zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) und Kenia stärkt die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder. Wie Berichte aus Nairobi zeigen, eröffnen sich besonders für kenianische Avocado-Bauern aus Murang’a, Blumenexporteure aus Naivasha, Technologie-Start-ups aus Nairobi und Logistikunternehmen im Hafen von Mombasa neue Märkte.
Das Abkommen zielt darauf ab, Zölle abzubauen, den Marktzugang zu verbessern und Investitionen zu fördern. Es ist Teil einer breiteren Strategie Kenias, Handelsbeziehungen mit globalen Partnern außerhalb traditioneller Märkte auszubauen. Die Regierung sieht im CEPA einen wichtigen Hebel für Wachstum, Beschäftigung und industrielle Diversifizierung.
Besonders der Agrarsektor profitiert: Kenianische Avocados und Blumen gelangen nun zollreduziert in die Golfregion, wo die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln und Luxusgütern steigt. Gleichzeitig erhalten UAE-Investoren Zugang zu Kenias wachsendem Binnenmarkt und dessen digitaler Infrastruktur.
Experten betonen, dass die Umsetzung des Abkommens jedoch von effizienten Lieferketten, Infrastrukturverbesserungen und der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen abhängt. Die kenianische Regierung arbeitet daher an begleitenden Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Betriebe zu stärken.
Quellen: Capital FM, AllAfrica – Kenya