UCC fordert Informationen zur Schließung der NMG-Outlet

Die Uganda Communications Commission (UCC) hat offiziell „verifizierte Informationen“ zu den Gründen für die Schließung der Nation Media Group (NMG) in Uganda angefordert. Die Maßnahme wurde nach Berichten über einen Sicherheitszugriff angeordnet, der angeblich von General Muhoozi Kainerugaba, dem Sohn von Präsident Yoweri Museveni, genehmigt wurde. Die Schließung der NMG, die Zeitungen, einen Fernsehsender und Radio-Stationen umfasst, wurde als Teil einer breiteren Kampagne gegen die Meinungsfreiheit im Land verstanden.

Die UCC hat betont, dass sie die Situation genau beobachten wird und dass die Schließung der Medienkanäle schwerwiegende Folgen für die Pressefreiheit in Uganda haben könnte. Der Vorfall hat sowohl nationale als auch internationale Aufmerksamkeit erregt, wobei Menschenrechtsorganisationen besorgt über die wachsende Repression in Uganda sind.

Die ugandische Regierung hat in den letzten Jahren wiederholt Kritik für ihren Umgang mit der Presse und den Rechten der Bürger erhalten. Experten warnen davor, dass durch die Schließung unabhängiger Medien der Zugang zu Informationen für die Bürger eingeschränkt wird und die Demokratie in Uganda stark gefährdet ist. Die UCC steht unter Druck, transparent über die Hintergründe der Schließung zu berichten und die Rechte der Journalisten zu schützen.

Quellen: AllAfrica, ARD Tagesschau