Uganda kämpft gegen Menschenhandel: Über 80 Prozent der Opfer sind Kinder

Uganda sieht sich einer zunehmenden Welle des Menschenhandels gegenüber, die sich sowohl innerhalb des Landes als auch entlang internationaler Routen verstärkt hat. Laut Derek Basalirwa Kigenyi, dem stellvertretenden nationalen Koordinator für die Bekämpfung von Menschenhandel im Ministerium für Inneres, sind über 80 Prozent der Opfer Kinder. Dies wurde während einer Pressekonferenz in Kampala bekannt gegeben.

Kigenyi betonte die Notwendigkeit, die Bevölkerung über die Gefahren des Menschenhandels aufzuklären und zusammen mit internationalen Partnern Maßnahmen zu ergreifen, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Regierung plant, ihre Ressourcen und Strategien zu intensivieren, um die wachsende Bedrohung durch Menschenhandel zu bekämpfen und den Opfern zu helfen.

Die Herausforderungen werden durch die sich ständig ändernden Muster des Menschenhandels erschwert, die es den Behörden erschweren, effektive Maßnahmen zu ergreifen. Kigenyi forderte die Bürger auf, verdächtige Aktivitäten zu melden und sich aktiv an der Bekämpfung dieses Verbrechens zu beteiligen.

Quellen: AllAfrica – East Africa