Uganda bereitet sich darauf vor, Gesundheitskräfte in den Südsudan zu entsenden, um bei der Eindämmung eines möglichen Ebola-Ausbruchs zu unterstützen. Wie die Regierung in Kampala bekannt gab, wird ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen Uganda und dem Südsudan unterzeichnet, das den Austausch medizinischen Fachpersonals und die Zusammenarbeit im Bereich der öffentlichen Gesundheit verstärken soll.
Die Maßnahme ist eine präventive wie auch schnelle Reaktionsstrategie, die auf Ugandas eigene Erfahrungen mit Ebola-Epidemien aufbaut. Das ostafrikanische Land hat in den vergangenen Jahren mehrere Ebola-Ausbrüche erfolgreich bewältigt und verfügt über ein etabliertes Netzwerk an Spezialisten und mobilen Gesundheitsteams. Durch die Unterstützung des Südsudan soll eine mögliche Ausbreitung des hochansteckenden Virus verhindert werden, insbesondere an den gemeinsamen Grenzregionen, wo der Personenverkehr intensiv ist.
Die ugaandische Regierung betont die regionale Solidarität und die Notwendigkeit einer koordinierten Vorgehensweise bei grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren. Die Zusammenarbeit soll nicht nur aus der Entsendung von Personal bestehen, sondern auch Schulungen, Logistik und den Austausch von Diagnosetools umfassen. Internationale Gesundheitsorganisationen begrüßen die Initiative als wichtigen Schritt zur Stärkung der Gesundheitssysteme in der Region.
Quellen: Independent (Kampala)