Der im ugandischen Exil lebende kongolesische Journalist John Zihindula Bwirabwanda ist Opfer eines gewaltsamen Überfalls geworden. Bewaffnete Männer drangen in sein Haus in Kampala ein, durchsuchten es und drohten ihm mit dem Tod – laut Mitteilung des Committee to Protect Journalists (CPJ) wegen seiner Berichterstattung über soziale Medien.
Das CPJ hat die ugandischen Behörden aufgefordert, den Schutz des Journalisten umgehend zu gewährleisten und die Hintergründe des Vorfalls aufzuklären. Bwirabwanda, der aus der Demokratischen Republik Kongo stammt, berichtet regelmäßig über politische Entwicklungen in seiner Heimat und nutzt dabei digitale Plattformen, was ihn offenbar zu einem Ziel von Verfolgung gemacht hat – auch jenseits der Landesgrenzen.
Der Angriff wirft Fragen zur Sicherheit von Asylsuchenden und exilierten Medienschaffenden in Uganda auf. Beobachter weisen darauf hin, dass solche Vorfälle das Klima für Pressefreiheit in der Region weiter verschlechtern. Die Behörden in Kampala haben bisher keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Central Africa