UN fordert Ende der Repression in Tunesien

Die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hat am Donnerstag, den 7. Mai 2026, die tunesische Regierung aufgefordert, die Repression gegen Zivilgesellschaft, Journalisten, Menschenrechtsverteidiger und Oppositionelle zu beenden. In ihrer Erklärung wies sie darauf hin, dass die Einschränkungen grundlegender Freiheiten in Tunesien zugenommen haben, seitdem der Präsident Kais Saied im Jahr 2021 die Macht an sich gerissen hat.

Bachelet äußerte ihre Besorgnis über die Schließung von Medien, die Verhaftung von Journalisten und die Kriminalisierung von friedlichen Protesten. Sie forderte die tunesischen Behörden auf, ihre Verpflichtungen im Hinblick auf die Menschenrechte zu erfüllen und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Bürger ihre Meinung frei äußern können.

Die UN-Kommission rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Menschenrechtslage in Tunesien weiterhin genau zu beobachten und den Druck auf die Regierung aufrechtzuerhalten, um positive Veränderungen zu bewirken.

Quellen: Africanews, AllAfrica