Der globale UN-Bildungsfonds hat am Montag eine neue Initiative zur Unterstützung von 200.000 Kindern im von Krieg gezeichneten Sudan angekündigt. Mit 22 Millionen US-Dollar sollen Programme finanziert werden, die den Zugang zu Bildung in von Konflikten betroffenen Regionen des Landes wiederherstellen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Millionen von Kindern zu erreichen, für die der Schulbesuch seit Monaten oder gar Jahren unmöglich ist.
Die andauernden Kämpfe zwischen den Streitkräften und Milizen haben das Bildungssystem des Landes nahezu vollständig zusammenbrechen lassen. Laut UN-Schätzungen sind über neun Millionen Kinder von der Schule ausgeschlossen. Die neue Finanzierung soll Lehrkräfte ausbilden, temporäre Klassenzimmer einrichten und Unterrichtsmaterial bereitstellen – auch in Gebieten, in denen die Sicherheitslage instabil bleibt.
Die Initiative wird in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und humanitären Organisationen umgesetzt. Besonderes Augenmerk liegt auf Mädchen und Kindern in ländlichen Gebieten, die besonders stark von Bildungsausschluss betroffen sind. Trotz der Herausforderungen hoffen die UN, dass Bildung als Brücke für Stabilität und Zukunftsperspektiven dienen kann – auch inmitten der Krise.
Quellen: AllAfrica – East Africa