UN-Sicherheitsrat debattiert über Verlängerung der Friedensmission im Südsudan

In dieser Woche steht die Verlängerung der UN-Friedensmission im Südsudan (UNMISS) auf der Tagesordnung des UN-Sicherheitsrates. Die Mission, die ursprünglich 2011 zur Unterstützung des Übergangs in die Unabhängigkeit eingerichtet wurde, hat nach dem Ausbruch des Bürgerkriegs 2013 ihre Mandate erweitert.

Zivilisten weiterhin in Gefahr

Laut Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch (HRW) besteht für die Zivilbevölkerung im Südsudan weiterhin ein hohes Risiko, Opfer von Gräueltaten zu werden. Die Aktivisten fordern daher eine Aufrechterhaltung und Stärkung des UNMISS-Mandats zum Schutz der Bevölkerung.

Die Friedensmission spielt eine entscheidende Rolle bei der Überwachung von Menschenrechtsverletzungen und der Sicherung humanitärer Korridore in dem von Konflikten gezeichneten Land. Die Entscheidung des Sicherheitsrates wird mit Spannung erwartet, da sie die Sicherheitslage im jüngsten Staat der Welt maßgeblich beeinflussen wird.

Quellen: AllAfrica