Benin setzt verstärkt auf Kulturtourismus und nutzt dabei auch seine schmerzhafte Geschichte als wichtiger Hafen im transatlantischen Sklavenhandel. Die Regierung möchte mit diesem Ansatz nicht nur Touristen anziehen, sondern auch die Vergangenheit des Landes aufarbeiten.
In den letzten Jahren wurden verschiedene historische Stätten restauriert und für Besucher zugänglich gemacht. Dazu gehören ehemalige Sklavenforts und Museen, die die Geschichte des Landes dokumentieren. Die Initiative soll dazu beitragen, das kulturelle Erbe Benins zu bewahren und gleichzeitig die Wirtschaft durch Tourismus anzukurbeln.
Experten sehen in diesem Ansatz eine Chance, die Geschichte des Landes einem internationalen Publikum näherzubringen und gleichzeitig die lokale Bevölkerung zu stärken. Die Regierung plant, in den kommenden Jahren weitere Projekte in diesem Bereich umzusetzen.
Quellen: Africanews EN