Verdächtigte Islamisten verbrennen Häuser im Norden Mosambiks

Im Norden Mosambiks haben bewaffnete Angreifer, die den islamistischen Extremisten zugeordnet werden, am Montagabend vier Häuser im Dorf Intutupue im Distrikt Ancuabe niedergebrannt. Die Attacke ist Teil der anhaltenden Gewaltserie in der Provinz Cabo Delgado, die seit 2017 von islamistischen Aufständischen heimgesucht wird, die in der Region Terroranschläge, Brandschatzungen und Entführungen verüben.

Laut Berichten der staatlichen Nachrichtenagentur AIM handelte es sich bei den Tätern um eine Gruppe bewaffneter Männer, deren Identität bislang nicht offiziell bestätigt wurde. Die Motive für den Angriff scheinen auf Einschüchterung und Zerstörung zivilen Eigentums gerichtet. Es gibt bisher keine Berichte über Verletzte, doch die Bewohner des betroffenen Dorfes flüchteten nach dem Vorfall in umliegende, sicherere Gebiete.

Die Provinz Cabo Delgado bleibt eine der am stärksten von Gewalt betroffenen Regionen Mosambiks, trotz des Einsatzes nationaler und regionaler Sicherheitskräfte. Die anhaltenden Angriffe behindern nicht nur die humanitäre Hilfe, sondern auch die Entwicklung der Region, die über bedeutende Erdgasvorkommen verfügt und für die wirtschaftliche Zukunft des Landes von großer Bedeutung ist.

Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – Southern Africa