Im Rahmen der laufenden 76. Sitzung des Regionalausschusses der Weltgesundheitsorganisation (WHO AFRO) in Addis Ababa haben Teilnehmende am Sonntag einen öffentlichen Gesundheitsmarsch absolviert, um ihr Engagement für eine gesündere Zukunft Afrikas sichtbar zu machen. Unter dem Motto „Walk the Talk“ zog die Gruppe vom Adwa Victory Memorial, einem historischen Denkmal für die Unabhängigkeit Äthiopiens, bis zum Meskel Square – einem zentralen Ort politischer und kultureller Versammlungen.
Gesundheit als kollektive Verantwortung
Der Marsch symbolisierte die Verbindung zwischen politischer Führung und konkreten Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit. Teilgenommen haben Gesundheitsminister, WHO-Vertreter, Wissenschaftler und lokale Aktivisten, die damit ein Zeichen für Prävention, Zugang zu Gesundheitsdiensten und gesunde Lebensweisen setzten. Die Route wurde bewusst gewählt, um Geschichte und Fortschritt miteinander zu verbinden.
Organisatoren betonten, dass politische Entscheidungsträger nicht nur reden, sondern auch handeln müssten. Die Aktion solle darüber hinaus die Zivilbevölkerung ermutigen, aktiv an der Gestaltung eines gesünderen Umfelds mitzuwirken – durch Sport, Ernährung und Bewusstsein für Krankheitsprävention.
Quellen: AllAfrica – Latest, AllAfrica – East Africa, AllAfrica – Ethiopia