Zivile Opfer durch Drohnenangriffe im Sudan

In der sudanesischen Stadt El-Obeid haben Drohnenangriffe, die den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) zugeschrieben werden, mindestens 23 Zivilisten getötet und 19 weitere verletzt. Diese Angriffe sind Teil des seit mehr als drei Jahren andauernden Konflikts im Sudan, der durch den Einsatz bewaffneter Drohnen immer mehr an Intensität gewinnt.

Die örtlichen Menschenrechtsgruppen haben Alarm geschlagen und fordern internationale Aufmerksamkeit auf die Situation. Die RSF, die ursprünglich als Miliz zur Bekämpfung der Rebellen im Darfur-Konflikt gegründet wurde, hat sich mittlerweile zu einer der mächtigsten militärischen Kräfte im Sudan entwickelt. Der Einsatz von Drohnen hat in diesem Zusammenhang besorgniserregende Ausmaße angenommen, da zivile Ziele immer häufiger betroffen sind.

Die anhaltenden Konflikte im Sudan erschweren zudem humanitäre Hilfsmaßnahmen, da die Sicherheitslage für Hilfsorganisationen zunehmend riskant wird. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den Zivilisten im Sudan zu helfen und die Verantwortlichen für die Angriffe zur Rechenschaft zu ziehen.

Quellen: AllAfrica