Acht Jahre später: Familie vermisster Französin fordert nationale Ermittlungen

Im Jahr 2018 verschwand die Französin Tiphaine Véron während eines Aufenthalts in Japan. Um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen, wurde am Mittwoch eine Statue in der Nähe des Nikko Hotels enthüllt, wo sie zuletzt gesehen wurde. Acht Jahre nach ihrem Verschwinden bleibt die Suche nach Hinweisen auf ihren Verbleib ohne Fortschritte.

Die Familie Véron fordert nun die japanische Nationalpolizei auf, die Verantwortung für die Ermittlungen zu übernehmen, da die lokale Polizei keine signifikanten Fortschritte bei der Aufklärung des Falls erzielt hat. „Wir sind verzweifelt und fühlen uns machtlos“, sagte ein Angehöriger während der Zeremonie. Die Familie hofft, dass die nationale Aufmerksamkeit auf den Fall zu neuen Hinweisen führen könnte.

Die Statue, die zu Ehren von Tiphaine Véron errichtet wurde, soll nicht nur ihr Andenken bewahren, sondern auch andere Familien unterstützen, die ähnliche Schicksale erlitten haben. Viele Touristen und Einheimische besuchten die Enthüllung und drückten ihr Mitgefühl für die Familie aus.

Quellen: RFI, France 24