Die japanische Wettbewerbsbehörde hat am Dienstag Razzien bei neun Bauunternehmen sowie einer staatlich verbundenen Bahninfrastrukturbehörde durchgeführt. Der Grund für die Durchsuchungen sind Vorwürfe des Bid-Riggings im Zusammenhang mit der Vergabe von Aufträgen für den Hokkaido Shinkansen.
Die Razzien sind Teil einer umfassenden Untersuchung, die darauf abzielt, mögliche illegale Absprachen zwischen den Firmen und der Behörde aufzudecken. Diese Praktiken könnten die Integrität des Vergabeverfahrens gefährden und den Wettbewerb im Bausektor beeinträchtigen.
Die Wettbewerbsbehörde betont, dass Transparenz und Fairness bei der Auftragsvergabe von größter Bedeutung sind, insbesondere bei großen Infrastrukturprojekten wie dem Shinkansen. Die Behörden haben angekündigt, die Ermittlungen voranzutreiben und strenge Maßnahmen gegen jegliche Form von Korruption zu ergreifen.
Quellen: Japan Times