Fluten in Nepal und China: Zahl der Vermissten steigt auf über 2.400

Die schweren Fluten, die Nepal und Teile Chinas getroffen haben, haben eine alarmierende Zahl von Vermissten zur Folge. Nach aktuellen Informationen der nepalesischen Polizei sind mittlerweile über 2.400 Menschen vermisst. Die Rettungsarbeiten sind im vollen Gange, doch die Bedingungen sind durch Schlamm und Regen äußerst schwierig.

In Nepal wurden bisher mindestens 616 Menschen tote geborgen, während aus China sieben Todesfälle gemeldet wurden. Die chinesischen Staatsmedien haben nur begrenzte Informationen über die Katastrophe veröffentlicht, was die öffentliche Wahrnehmung der Ereignisse in dem Land stark beeinflusst. Dramatische Aufnahmen der Fluten aus Tibet werden in China nicht gezeigt und Informationen über die Opfer dort bleiben weitgehend im Dunkeln.

Rettungsteams kämpfen sich durch unpassierbare Straßen, um den Betroffenen zu helfen. Experten warnen jedoch vor den Gefahren, die von einem neu entstandenen See ausgehen, der durch die Fluten gebildet wurde. Diese Situation könnte weitere Risiken für die bereits geschädigten Gebiete darstellen.

Quellen: Japan Times, BBC News, FAZ Online, Al Jazeera English