Gescheiterte Friedensgespräche in Pakistan: Iran und USA uneins über Hormuz und Atomprogramm

Die jüngsten Friedensgespräche zwischen den USA und Iran, die in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfanden, sind ergebnislos zu Ende gegangen. Wie mehrere internationale Medien berichten, liegen die Differenzen zwischen den beiden Ländern insbesondere in der Kontrolle der Straße von Hormuz und dem iranischen Atomprogramm.

/

US-Präsident Donald Trump erklärte nach dem Scheitern der Verhandlungen, dass es ihm „egal“ sei, ob Iran zu weiteren Gesprächen zurückkehre. Zuvor hatte Trump angekündigt, die Straße von Hormuz durch die US Navy blockieren zu lassen – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit der Warnung, dass sie die Kontrolle über die Wasserstraße behalten und jeden Feind ausschalten würden.

/

Die Gespräche in Pakistan galten als letzter Versuch, die seit Jahren angespannten Beziehungen zwischen den USA und Iran zu entschärfen. Doch die festgefahrenen Positionen beider Seiten ließen keinen Raum für Kompromisse. Experten befürchten nun eine weitere Eskalation in der ohnehin instabilen Region.

Quellen: The Independent, France 24