Die Situation um den ehemaligen Premierminister von Pakistan, Imran Khan, bleibt angespannt. Nach einem kurzfristigen Krankenhausaufenthalt, der aufgrund einer gerichtlichen Anordnung stattfand, wurde Khan wieder ins Gefängnis zurückgebracht. Laut der Regierung geschah dies aufgrund von medizinischen Überprüfungen, die durchgeführt werden mussten.
Seine Schwester behauptet jedoch, dass Khan während seines Aufenthalts im Gefängnis gefoltert wird. Diese Informationen wirft ernsthafte Fragen über den Umgang der pakistanischen Behörden mit dem ehemaligen Regierungschef auf. Berichten zufolge kam es in der Nacht zu chaotischen Szenen, als die Familie und sein persönlicher Arzt unklare Informationen über seinen Gesundheitszustand erhielten.
Die Vorwürfe der Folter und der schlechten Behandlung werfen ein grelles Licht auf die politischen Spannungen in Pakistan, insbesondere im Hinblick auf Khans Popularität und die anhaltenden Konflikte mit der Regierung. Seine Anhänger und Menschenrechtsorganisationen fordern ein Ende der Misshandlungen und eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle.
Quellen: Al Jazeera, France 24