Immer mehr Indonesier werden für die Arbeit auf ausländischen Fischereifahrzeugen rekrutiert und sehen sich dabei erheblichen Risiken und Missbrauch ausgesetzt. Laut Experten werden diese Arbeiter häufig über Online-Plattformen angeworben und auf Schiffe geschickt, ohne dass ihnen ihre Rechte oder die Bedingungen an Bord klar kommuniziert werden.
Berichte von ehemaligen Fischern zeigen, dass viele von ihnen unter extremen Bedingungen arbeiten müssen, oft ohne die Möglichkeit, ihre Familien zu kontaktieren oder angemessene Pausen zu machen. Die psychische und physische Belastung wird durch unzureichende rechtliche Schutzmaßnahmen verstärkt, die es den Arbeitern kaum ermöglichen, sich gegen Misshandlungen zu wehren.
Die indonesische Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Arbeiter zu schützen und sicherzustellen, dass Rekrutierungspraktiken transparent und fair sind. Rechte- und Menschenrechtsorganisationen fordern dringend Reformen, um die Ausbeutung von Arbeitskräften in der Fischereiindustrie zu beenden.
Quellen: Japan Times