Nach erheblicher öffentlicher Kritik hat das Justizministerium Japans die Zusammenarbeit mit Netflix für die umstrittene Dating-Show „Badly In Love“ beendet. Die Show, die ehemalige jugendliche Straftäter in den Mittelpunkt stellt, wurde von vielen als problematisch angesehen und beschuldigt, Verbrechen zu glorifizieren.
Die Entscheidung, die Kooperation zu beenden, folgt auf einen Aufschrei in den sozialen Medien und in der Öffentlichkeit, wo viele Menschen die ethischen Implikationen der Show in Frage stellten. Kritiker argumentieren, dass die Darstellung von Straftätern in einem positiven Licht gefährliche Botschaften sendet und die Realität der Kriminalität verharmlost.
Das Justizministerium reagierte auf diesen Druck, indem es die Vereinbarung mit Netflix auflöste und damit ein Zeichen für die Verantwortung der Medien in der Darstellung von sensiblen Themen setzen möchte. Experten befürchten jedoch, dass dies auch Auswirkungen auf zukünftige Kooperationen zwischen der Plattform und japanischen Produzenten haben könnte.
Quellen: Japan Times