Der Klimawandel hat in den letzten Jahren in vielen Regionen der Welt verheerende Folgen gehabt. In Nepal zeigt sich dies besonders in den Hochlagen, wo das letzte Bon-Dorf, Lubra, stark betroffen ist. Die Dorfbewohner sehen sich mit zunehmenden Überschwemmungen konfrontiert, die nicht nur ihre Häuser, sondern auch ihre Felder und die Grundlagen ihrer kulturellen Identität bedrohen.
Die Bon-Tradition, die tief in der Kultur Tibets verwurzelt ist, steht auf der Kippe. Die spirituellen Praktiken und das Wissen um die Natur, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden, geraten durch die drastischen Veränderungen der Umwelt in Gefahr. Die Dorfbewohner berichten von einem Anstieg der Flutereignisse, die durch schmelzende Gletscher und unvorhersehbare Wetterbedingungen verstärkt werden.
Die Situation in Lubra ist nicht nur ein lokales Problem, sondern steht exemplarisch für die Herausforderungen, denen viele Gemeinschaften in den Himalaya-Regionen gegenüberstehen. Experten warnen, dass ohne sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels viele kulturelle Erben unwiderruflich verloren gehen könnten.
Quellen: Al Jazeera English