Pakistan schlägt neue Verhandlungsrunde zwischen USA und Iran vor

Pakistan hat sich erneut als Vermittler in dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran positioniert. Wie pakistanische Beamte am Dienstag bekanntgaben, hat Islamabad eine zweite Runde von Gesprächen zwischen den beiden verfeindeten Nationen vorgeschlagen. Die Verhandlungen könnten bereits in dieser Woche in der pakistanischen Hauptstadt stattfinden.

Die erste Runde der Gespräche hatte zuletzt keine wesentlichen Fortschritte gebracht. Der US-Vizepräsident JD Vance warf dem Iran dabei sogar ‚wirtschaftlichen Terrorismus‘ vor, insbesondere in Bezug auf die Blockade der Straße von Hormus. Dennoch zeigt sich Pakistan optimistisch, dass eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Entspannung der Lage beitragen könnte.

Die USA hatten zuvor eine Seeblockade in der strategisch wichtigen Straße von Hormus verhängt, was die Spannungen in der Region weiter verschärft hat. Iran wiederum drohte mit Angriffen auf Ziele in der gesamten Region. Vor diesem Hintergrund kommt Pakistan eine zentrale Rolle als Vermittler zu, um eine Eskalation des Konflikts zu verhindern.

Quellen: The Independent, FAZ Online, Japan Times