Die Spannungen zwischen den Philippinen und China haben sich weiter verschärft, nachdem die philippinische Küstenwache bekannt gab, dass chinesische Schiffe am zweiten Tag in Folge Wasserkanonen gegen philippinische Fischerboote eingesetzt haben. Laut offiziellen Angaben waren an dem Vorfall 12 Schiffe der chinesischen Küstenwache sowie drei Schiffe der chinesischen maritimen Miliz beteiligt.
Die Vorfälle ereigneten sich in der Nähe des Scarborough Shoal, einem umstrittenen Seegebiet, das sowohl von den Philippinen als auch von China beansprucht wird. Die philippinische Regierung hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, sich für die Wahrung der Souveränität und Sicherheit in der Region einzusetzen.
Der Einsatz von Wasserkanonen wird von den Philippinen als aggressiver Akt betrachtet, der die ohnehin schon angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belasten könnte. Während die Philippinen ihre maritime Präsenz in den umstrittenen Gewässern erhöhen, bleibt abzuwarten, wie China auf die Vorwürfe reagieren wird.
Quellen: Al Jazeera English