In Bischkek, der Hauptstadt Kirgisistans, haben sich die Führer der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) zu ihrem jährlichen Gipfel zusammengefunden. Dabei stehen die jüngsten militärischen Angriffe und die fortdauernden Sanktionen gegen den Iran im Mittelpunkt der Diskussionen.
Die SCO, die 1996 gegründet wurde und mittlerweile 43 Prozent der Weltbevölkerung sowie 23 Prozent der globalen Wirtschaft repräsentiert, hat sich klar gegen die aggressiven Maßnahmen ausgesprochen, die gegen den Iran ergriffen wurden. Der Vorsitzende der SCO betonte, dass eine friedliche Lösung und Dialog zwischen den betroffenen Parteien unerlässlich seien, um die Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Die Staatsoberhäupter der Mitgliedsländer äußerten sich besorgt über die Auswirkungen der Konflikte auf die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Lage in Zentralasien. Während des Gipfels wurden auch Strategien diskutiert, um die Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, Sicherheit und Kultur zu stärken.
Quellen: Al Jazeera English