Sheikh Hasina plant Rückkehr nach Bangladesch trotz Todesstrafe

Sheikh Hasina, die 78-jährige ehemalige Ministerpräsidentin Bangladeschs, plant ihre Rückkehr in ihr Heimatland, obwohl ihr die Todesstrafe droht. Seit ihrer Flucht nach Indien im Jahr 2024, nachdem ein von Studenten geführter Aufstand ihre 15-jährige Herrschaft beendet hatte, lebt sie im Exil. Hasina erklärte, dass sie keine Angst vor einer Festnahme habe und bereit sei, die Konsequenzen ihrer Rückkehr zu tragen.

In einem Interview äußerte sie sich optimistisch über ihre Rückkehr und sagte: „Man könnte mich in eine Zelle stecken. Man könnte mich töten. Alles könnte passieren, aber ich muss trotzdem gehen.“ Hasina wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt, die im Zusammenhang mit dem Aufstand von 2024 stehen, bei dem es zu einer blutigen Niederschlagung kam.

Die politischen Spannungen in Bangladesch sind seit ihrem Sturz im Jahr 2024 hoch. Ihre Rückkehr könnte sowohl Unterstützung als auch Widerstand aus verschiedenen Teilen der Gesellschaft hervorrufen. Beobachter sind sich unsicher, wie die aktuelle Regierung auf ihre Rückkehr reagieren wird und ob es zu weiteren Unruhen kommt.

Quellen: Spiegel Online, The Guardian