In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wird ein neues System zur Suizidprävention eingeführt, das auf künstlicher Intelligenz basiert. Die KI-Kameras sind so programmiert, dass sie Anzeichen von Suizidversuchen erkennen und sofort die Rettungsdienste alarmieren. Wenn Personen in bestimmten, als gefährlich eingestuften Bereichen verweilen oder die spezielle Suizidpräventions-Hotline nutzen, werden die Behörden umgehend informiert.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Versuchs, die steigenden Suizidraten in Südkorea zu bekämpfen, die in den letzten Jahren besorgniserregend angestiegen sind. Das Land hat eine der höchsten Suizidraten unter den OECD-Staaten, und die Regierung hat sich verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um dieses soziale Problem anzugehen.
Die neuen KI-Kameras sind strategisch in der Stadt platziert, insbesondere in Bereichen, die als Hochrisikozonen gelten. Die Technologie soll nicht nur dazu beitragen, Leben zu retten, sondern auch das Bewusstsein für psychische Gesundheit in der Gesellschaft zu erhöhen.
Quellen: Japan Times