Taiwans Präsident Lai Ching-te erklärte am Donnerstag, er sei „glücklich“, das Angebot von US-Präsident Donald Trump anzunehmen, ein Telefonat zu führen. Dies wäre ein bedeutender Schritt in den bilateralen Beziehungen, da es das erste Mal seit über vier Jahrzehnten wäre, dass ein US-Präsident direkt mit einem taiwanesischen Staatsoberhaupt spricht.
Trump, der gerade einen Besuch in Peking hinter sich hat, hat angedeutet, dass er während des Gesprächs auch das „Taiwan-Problem“ ansprechen möchte, was möglicherweise auch die bevorstehenden Waffenverkäufe an die demokratische Insel einschließen könnte. Diese Entwicklungen haben bereits vorab für Unmut bei der chinesischen Regierung gesorgt, die solche Kontakte entschieden ablehnt.
Die Gespräche könnten nicht nur die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Taiwan stärken, sondern auch die geopolitische Situation in der Region beeinflussen. Experten warnen jedoch, dass ein solches Vorgehen die Spannungen zwischen den USA und China weiter verschärfen könnte.
Quellen: France 24, Spiegel Online