Thailand, das als eine der Hauptdestinationen im südostasiatischen Tourismus gilt, hat angekündigt, die Dauer der visa-freien Aufenthalte für ausländische Touristen zu kürzen. Laut Aussagen des thailändischen Tourismusministers wird die neue Regelung auf einer länderweise Grundlage eingeführt, wobei die meisten ausländischen Staatsangehörigen nur noch bis zu 30 Tage bleiben dürfen, während einige Länder möglicherweise sogar nur 15 Tage erhalten.
Diese Entscheidung wurde unter dem Vorwand getroffen, dass die Kriminalität unter Ausländern in Thailand zugenommen hat. Die Behörden glauben, dass ein strengeres Visasystem helfen könnte, die Sicherheit im Land zu erhöhen und Kriminalität zu verringern. Der Minister verwies auf eine Reihe von Vorfällen, die in letzter Zeit von ausländischen Touristen begangen wurden, und betonte die Notwendigkeit, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Das neue Visasystem könnte erhebliche Auswirkungen auf den Tourismussektor haben, der für die thailändische Wirtschaft von großer Bedeutung ist. Tourismusexperten befürchten, dass diese Änderungen potenzielle Besucher abschrecken könnten, was sich negativ auf die Einnahmen aus dem Tourismussektor auswirken könnte.
Quellen: Al Jazeera English, Channel News Asia