Thailand setzt Waffenlizenzen nach Schulschießerei aus

Thailand hat als Reaktion auf die verheerende Schulschießerei in Nonthaburi, bei der ein Teenager neun Menschen, darunter seine Großeltern, tötete, alle Waffenlizenzen vorübergehend ausgesetzt. Premierminister Anutin Charnvirakul äußerte sich besorgt über die Waffensicherheit im Land und forderte eine umfassende Überprüfung der bestehenden Gesetze.

Die Tragödie hat eine nationale Debatte über Waffenkontrolle und die Verantwortung von Waffenbesitzern ausgelöst. „Wir müssen entschlossene Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass sich solche Tragödien nicht wiederholen“, sagte Charnvirakul in einer öffentlichen Erklärung.

Die Beisetzungen der Opfer fanden in einer emotionalen Zeremonie statt, die die Nation erschütterte. Viele Bürger äußern ihre Trauer und fordern gleichzeitig eine Reform der Waffengesetze, um die Sicherheit in Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu erhöhen.

Quellen: The Guardian