1. FSV Mainz 05 startet unter Druck in die neue Frauen-Bundesliga-Saison

Die neue Saison der Frauen-Bundesliga beginnt am kommenden Wochenende – und für den 1. FSV Mainz 05 steht viel auf dem Spiel. Wie der Tagesspiegel berichtet, befindet sich der rheinland-pfälzische Verein im Umbruch: Nach dem personellen Neuaufbau in der Sommerpause hofft das Team, endlich stabile Leistungen zu zeigen und den Abstiegskampf der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen.

Trainerin Martina Voss-Tecklenburg hat in der Vorbereitung auf eine stärkere Defensive und mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld gesetzt. Mit der Verpflichtung der jungen Stürmerin Jule Brand von der U19-Nationalmannschaft setzt der Verein zudem auf Nachwuchstalent. Gleichzeitig fehlen jedoch langzeitverletzte Spielerinnen, was die Tiefe des Kaders belastet.

Der Auftaktgegner ist mit dem VfL Wolfsburg eine der stärksten Mannschaften der Liga. Dennoch betont die Mannschaft in Interviews Selbstvertrauen: „Wir wollen zeigen, dass Mainz in dieser Liga bestehen kann“, so Mannschaftskapitänin Sara Däbritz. Der Verein hofft auch auf steigende Zuschauerzahlen im Stadion am Bruchweg.

Während in München und Berlin große Medienaufmerksamkeit auf die Liga fällt, kämpft Mainz um Sichtbarkeit und Unterstützung. Die Landesregierung in Mainz hat zuletzt die Bedeutung von Frauenfußball für die Gleichstellung in Sport und Gesellschaft betont. Ob der 1. FSV diese Erwartungen erfüllen kann, entscheidet sich bereits im ersten Drittel der Saison.

Quellen: Der Tagesspiegel