Entwarnung nach Evakuierung der Thomasschule in Leipzig

Am Dienstagvormittag hat eine mögliche Bedrohungslage zu einer vorübergehenden Evakuierung der Thomasschule in Leipzig geführt. Wie die Polizei auf Anfrage des MDR SACHSEN bestätigte, hatte die Schulleitung aus Sicherheitsgründen entschieden, alle Schüler und Lehrkräfte umgehend aus dem Gebäude zu bringen.

Die genaue Ursache der Bedrohung wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Einsatzkräfte der Polizei riegelten das Schulgelände ab und führten Kontrollen durch. Währenddessen warteten Schüler und Lehrpersonal an vorab festgelegten Sammelpunkten außerhalb des Schulgebäudes.

Gegen Mittag gab die Polizei Entwarnung: Es bestehe keine Gefahr mehr, sodass der Unterricht schrittweise wieder aufgenommen werden konnte. Die Ermittlungen zur Herkunft der Bedrohung laufen weiter, bisher ist kein Täter identifiziert.

Die Thomasschule, eine renommierte Bildungseinrichtung mit langem Traditionshintergrund in Leipzig, reagiert damit vorsorglich auf unsichere Lagebilder – ein Vorgehen, das in den vergangenen Jahren an sächsischen Schulen aufgrund von anonymen Drohungen zunehmend erforderlich geworden ist.

Quellen: MDR – Nachrichten