11 Millionen Euro für Forschungsstandort am Chemiepark Leuna

Sachsen-Anhalt investiert massiv in die Zukunft der chemischen Industrie: Das Land fördert den Aufbau eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Chemiepark Leuna mit insgesamt elf Millionen Euro. Die Mittel sollen bis 2029 fließen und die Ansiedlung von Technologieunternehmen sowie wissenschaftlichen Einrichtungen beschleunigen.

Der neue Standort soll als Innovationskern dienen, um grüne Chemie, Wasserstofftechnologien und digitale Prozesse voranzutreiben. „Leuna ist ein Herzstück der Industrie in unserem Land. Mit dieser Investition sichern wir hochqualifizierte Arbeitsplätze und treiben die Transformation an“, sagte Wirtschaftsministerin Claudia Siegmund (SPD) in Halle.

Der Chemiepark Leuna zählt zu den größten Industriestandorten in Ostdeutschland. Mit der neuen Forschungsinfrastruktur soll das Potenzial für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft weiter ausgebaut werden. Kooperationen mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Fraunhofer-Institut sind bereits geplant.

Die Förderung gilt als wichtiger Schritt im Rahmen der Hightech-Strategie des Landes. Bis 2030 soll Sachsen-Anhalt eines der führenden Bundesländer in der grünen Industrieproduktion werden. Die Investition stößt auch bei Gewerkschaften und Umweltverbänden auf positive Resonanz – unter der Bedingung, dass soziale und ökologische Standards gewahrt bleiben.

Quellen: MDR – Nachrichten (DE, 31.07.2026 06:41)