Rund 450 Teilnehmer:innen haben am Samstag in Plauen den Christopher Street Day gefeiert. Die Demonstration für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen zog friedlich durch die Innenstadt und endete mit einer Abschlusskundgebung. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Sichtbar bleiben – auch im Vogtland“ und wurde von lokalen Initiativen sowie Unterstützer:innen aus der Region organisiert.
Laut Angaben der Polizeidirektion Zwickau verlief der CSD ohne Zwischenfälle. Bis zum Nachmittag wurden keine Störaktionen, Provokationen oder Gegenproteste gemeldet. Die Beamten sprachen von einem geordneten Ablauf und einer entspannten Lage. Ein besonderer Fokus lag auf der Sicherheit der Teilnehmenden, weshalb ein begleitendes Ordnungskonzept erarbeitet worden war.
Die Organisator:innen zeigten sich erleichtert über den ruhigen Verlauf und betonten die Bedeutung solcher öffentlichen Zeichen in ländlichen Regionen. „Gerade hier im Vogtland ist es wichtig, dass LSBTIQ*-Menschen sichtbar sind und Unterstützung erfahren“, sagte eine Sprecherin der Initiative vor Ort. Der diesjährige CSD in Plauen ist Teil einer wachsenden Zahl regionaler Veranstaltungen, die das Engagement für Vielfalt und Akzeptanz in Sachsen unterstreichen.
Quellen: MDR – Nachrichten