In Frankfurt kommt es aktuell zu erheblichen Versorgungsproblemen im Nahverkehr: 52 neu bestellte Stadtbusse wurden vom Hersteller nicht ausgeliefert. Grund sind nach Angaben des städtischen Verkehrsunternehmens Lieferkettenengpässe bei einem europäischen Fahrzeuglieferanten. Um den Betrieb dennoch sicherzustellen, hat die Frankfurter Verkehrs-AG (FVG) kurzfristig Subunternehmer beauftragt.
Die fehlenden Busse stammen aus einer größeren Bestellung neuer Elektrofahrzeuge, die schrittweise den alten Dieselbestand ersetzen sollen. Der Ausfall beeinträchtigt vor allem Linien im Außenbezirken, wo bereits in den Morgen- und Abendstunden erhöhter Fahrgastandrang herrscht. Die FVG versichert, dass es trotzdem zu keinen Linienkürzungen komme.
„Wir tun alles, um den Betrieb stabil zu halten“, so ein Sprecher der FVG. Gleichzeitig wird betont, dass das Problem nicht isoliert sei: Auch andere Städte in Deutschland berichteten von Verzögerungen bei der Auslieferung von Elektrobussen. Der Hersteller hat mittlerweile Entschuldigungen abgegeben und versprochen, die Lücken bis Ende September zu schließen. Bis dahin müssen die Subunternehmer jedoch weiterhin im Einsatz bleiben.
Quellen: FAZ Online