Baden-Württemberg rückt auf Platz 2 im deutschen Start-up-Ranking

Baden-Württemberg hat in der neuen EY-Studie zu Start-up-Investitionen in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Mit einem herausragenden Mega-Deal konnte das Bundesland im Jahr 2026 auf Platz zwei der deutschen Start-up-Hochburgen klettern – direkt hinter Berlin und vor dem langjährigen Spitzenreiter Bayern. Dieser Sprung unterstreicht die zunehmende Attraktivität der Region für Risikokapital und innovative Technologieunternehmen.

Die Studie zeigt, dass insbesondere Großinvestitionen in skalierbare Technologieunternehmen den Ausschlag gaben. Speziell in den Branchen Künstliche Intelligenz, Cleantech und Industrie 4.0 profitieren junge Firmen aus Baden-Württemberg von der starken industriellen Infrastruktur und den engen Hochschul-Unternehmen-Netzwerken. Standorte wie Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg entwickeln sich zunehmend zu Zentren für Deep-Tech-Gründungen.

Trotz des Erfolgs warnen Expert:innen vor strukturellen Herausforderungen. Viele kleinere Start-ups kämpfen weiterhin mit Zugang zu Early-Stage-Finanzierung und Fachkräftemangel. Zudem bleibt die Abhängigkeit von wenigen Großinvestitionen ein Risiko für die Stabilität des Ökosystems. Dennoch gilt der Sprung auf Rang zwei als deutliches Signal für die wachsende Dynamik in der baden-württembergischen Innovationslandschaft.

Quellen: Der Tagesspiegel