Berlin steht im Basketball-Fieber: Die Frauen-Weltmeisterschaft 2026 wird in der deutschen Hauptstadt ausgetragen und markiert ein Highlight im deutschen Sportjahr. Für Bundestrainer Olaf Lange ist das Turnier etwas ganz Besonderes: „Ich habe viel erlebt, aber eine Heim-WM – das ist schon etwas anderes“, sagte er im Interview. Die Spiele finden in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena statt, wo bereits die Vorrundenspiele für ausgelassene Stimmung sorgen.
Auch für Spielerin Alexandra Wilke ist das Turnier eine Herausforderung im Alltag. Termine wie Schulkonferenzen oder private Verpflichtungen müssen zugunsten des Trainings und der Spiele zurückstehen. „Es ist intensiv, aber eine unglaubliche Ehre, das in der eigenen Stadt zu erleben“, so Wilke. Die deutsche Mannschaft hofft auf Unterstützung durch ein breites Publikum – nicht zuletzt auch durch jene, die sonst selten den Weg in die Halle finden.
Die WM dient auch als Katalysator für den Breitensport in Berlin. Vereine berichten von gestiegenem Interesse, besonders bei Mädchen und jungen Frauen. Schulen nutzen das Ereignis für Sportprojekte, und die Stadt fördert zusätzliche Trainingsangebote. Die Basketball-Behörden hoffen, dass der sportliche Impuls nach dem Turnier nachhaltig wirkt.
Internationale Delegationen loben die Organisation: „Berlin zeigt, wie moderner Sport funktioniert – inklusiv, urban und mit Leidenschaft“, sagte ein Funktionär des Internationalen Basketballverbands (FIBA). Die Hoffnung: Dass das Turnier nicht nur Medaillen, sondern auch eine neue Ära für den Frauenbasketball in Deutschland einläutet.
Quellen: Der Tagesspiegel