In einer feierlichen Zeremonie in der Paulskirche in Frankfurt wurde der Ludwig-Börne-Preis 2026 an den Historiker Christopher Clark verliehen. Der Preis, der für herausragende Leistungen im Bereich Essay und Kritik vergeben wird, wurde ihm für seine tiefgründigen Analysen und Beiträge zur Geschichte und Gegenwart verliehen.
Clark, der für seine Werke über die europäischen Kriege und die politischen Umwälzungen bekannt ist, hob in seiner Dankesrede die Bedeutung von Medienbildung in der heutigen Zeit hervor. Er betonte, dass eine informierte Gesellschaft essenziell für die Demokratie sei und forderte mehr Engagement für den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Die Veranstaltung wurde von zahlreichen prominenten Gästen besucht, darunter auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der in seiner Ansprache die Relevanz von Clarks Arbeiten unterstrich. Die Paulskirche, ein historischer Ort der deutschen Demokratie, bot einen angemessenen Rahmen für diese bedeutende Auszeichnung.
Quellen: FAZ Online, ZDF Heute – Nachrichten