BVG baut Busnetz wieder aus: Ende der Nahverkehrskrise in Berlin?

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kehren nach Jahren der Krise zu einem normalisierten Betrieb zurück. Ab dem heutigen Tag wird das städtische Busnetz schrittweise wieder ausgebaut – ein erster Erfolg nach intensiven Rekrutierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Insbesondere im Außenbezirken wie Spandau, Treptow-Köpenick und Reinickendorf kommen wieder zusätzliche Linienfahrten hinzu.

„Die Krise ist überwunden“, betont ein BVG-Sprecher. „Zum Schulbeginn bieten wir erstmals seit drei Jahren wieder ein größeres Busangebot als vor der Pandemie.“ Grund dafür sei nicht nur die vollständige Besetzung der Fahrerstellen, sondern auch eine verbesserte Einsatzplanung und neue Elektrobusse, die mittlerweile flächendeckend im Einsatz sind. Auch die Zahl der ausgefallenen Fahrten sei auf ein historisches Minimum gesunken.

Die Rückkehr zur Normalität kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Mit dem neuen Schuljahr steigt die Nachfrage im ÖPNV deutlich an. Schüler, Eltern und Pendler profitieren nun wieder von dichteren Takten, besonders in morgenspitz Stunde. Die Senatsverwaltung für Mobilität sieht darin einen Erfolg ihrer Investitionen in Personal und Infrastruktur. Langfristig soll das Netz weiter verdichtet werden, um auch den wachsenden Druck auf die U-Bahn-Linien zu entlasten.

Quellen: Der Tagesspiegel