Die Stadt Calw in Baden-Württemberg rückt mit einem innovativen Projekt in den Fokus der regionalen Öffentlichkeit: Im Rahmen einer städtebaulichen Aufwertung des Stadtgartens entstehen zwei spektakuläre Rutschen, die künftig einen schnellen und ungewöhnlichen Weg von der grünen Oase hinunter ins Stadtzentrum bieten sollen. Das Projekt, das sowohl als touristische Attraktion als auch als alternative Kurzstreckenverbindung gedacht ist, befindet sich aktuell in der finalen Prüfphase.
Laut Planung können Nutzer*innen bei optimalen Bedingungen Geschwindigkeiten von bis zu 35 Kilometern pro Stunde erreichen. Die Sicherheit hat dabei oberste Priorität – erst nach positiver Begutachtung durch den TÜV darf die Anlage offiziell in Betrieb genommen werden. Die Rutschen sind aus hochfestem Edelstahl gefertigt und an die natürliche Hanglage des Geländes angepasst, um Energieeffizienz und Laufruhe zu gewährleisten.
„Wir wollen nicht nur mehr Bewegung in die Stadt bringen, sondern auch zeigen, dass urbane Mobilität Spaß machen kann“, erklärt eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Besonders Familien, Tourist*innen und Schulklassen sollen vom neuen Angebot profitieren. Parallel zur technischen Umsetzung laufen Bildungsinitiativen, die physikalische Grundlagen wie Reibung, Beschleunigung und Energieumwandlung anhand der Rutsche vermitteln.
Das Projekt wird als Teil eines größeren Revitalisierungskonzepts für den Calwer Stadtgarten gesehen, der bereits im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Erste Probefahrten wurden unter strengen Sicherheitsauflagen erfolgreich getestet. Nun warten Bürger*innen und Behörden gespannt auf das Gutachten des Technischen Überwachungsvereins.
Quellen: Tagesspiegel