CDU in Mecklenburg-Vorpommern kämpft um politisches Überleben

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern steckt in einer existenziellen Krise. Nur Tage vor der Landtagswahl zeigen aktuelle Umfragen, dass die Partei unterhalb der Fünf-Prozent-Hürde liegt. Sollte sich dieses Ergebnis am Wahlabend bestätigen, wäre es der erste Ausschluss der CDU aus einem ostdeutschen Landesparlament – ein politisches Erdbeben mit bundesweiten Folgen.

Spitzenkandidat Peters sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, während die Wählerinnen und Wähler die Bundespolitik als Hauptgrund für die Abwanderung von CDU-Anhängern an die AfD nennen. Auf Wahlkampfveranstaltungen wird immer wieder der Name von Kanzler Friedrich Merz genannt – oft mit Unmut. „Tauscht erst mal euren Kanzler aus, dann können wir vielleicht noch einmal drüber reden“, zitiert die Welt einen Parteimitarbeiter vor Ort.

Um das Vertrauen in Merz zu stützen, haben alle acht CDU-Ministerpräsidenten eine gemeinsame Erklärung abgegeben und sich hinter den Kanzler gestellt. Merz zeigte sich erleichtert, doch Experten bezweifeln, dass diese Geste noch ausreicht, um den Abwärtstrend in Mecklenburg-Vorpommern zu stoppen.

Quellen: Welt Online, ARD Tagesschau – Inland