CDU-Politiker fordert knallharte Innenpolitik nach tödlichem Schusswaffengebrauch in Berlin

Im Anschluss an einen weiteren tödlichen Vorfall mit Schusswaffen auf einer öffentlichen Straße in Berlin hat der innenpolitische Sprecher der Berliner CDU, Burkard Dregger, eine deutliche Verschärfung der inneren Sicherheitspolitik gefordert. „Berlin muss jetzt eine knallharte Innenpolitik führen“, betonte Dregger am Sonntag und nannte den jüngsten Gewaltakt einen unhaltbaren Zustand, der ein Umdenken erzwinge.

Dregger forderte nicht nur mehr Polizeipräsenz, sondern vor allem einen kulturellen und institutionellen Wandel im Umgang mit Kriminalität. „Die gesetzlichen Befugnisse, die wir erkämpft haben, müssen eingesetzt werden“, sagte er und verwies auf bisher ungenutzte rechtliche Instrumente zur Bekämpfung organisierter Kriminalität. Die wiederholten Vorfälle zeigten, dass die Stadt an einem Scheideweg stehe.

Der Druck auf die rot-grün-rote Landesregierung wächst: Während die Opposition eine härtere Linie gegen Gewalttäter fordert, bleibt die Reaktion der Regierungsparteien bislang zurückhaltend. Die Debatte über Sicherheit in der Hauptstadt gewinnt vor dem Hintergrund zunehmender Straßenkriminalität weiter an Brisanz – besonders in dicht besiedelten Stadtteilen, wo Bürgerinnen und Bürger sich zunehmend unsicher fühlen.

Quellen: Welt Online (DE, 10.08.2026 18:07)