Unter dem Motto „Wir sind viele“ haben am Freitagnachmittag mehrere Hundert Demonstrant:innen am Brandenburger Tor für Frieden und gegen Waffenexporte protestiert. Die Kundgebung war Teil einer bundesweiten Mobilisierung, die in mehreren deutschen Städten stattfand. In Berlin versammelten sich die Teilnehmenden vor dem historischen Wahrzeichen, um ein Zeichen für eine entmilitarisierte Außenpolitik zu setzen.
Redner:innen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Friedensinitiativen und Jugendgruppen kritisierten die steigenden Rüstungsexporte und die enge militärische Zusammenarbeit Deutschlands mit Ländern in Konfliktgebieten. „Frieden lässt sich nicht mit Waffen exportieren“, hieß es in einer der Reden. Das Bündnis forderte die Bundesregierung auf, die Genehmigung von Waffenlieferungen einzustellen und stattdessen zivile Konfliktbearbeitung zu stärken.
Die Polizei meldete eine friedliche Lage ohne Zwischenfälle. Die Demonstration verlief laut Polizeiangaben geordnet und endete nach rund zwei Stunden. Die Organisator:innen zeigten sich zufrieden mit der Beteiligung und kündigten weitere Aktionen an. Angesichts der angespannten internationalen Lage wollen sie den Druck auf die politisch Verantwortlichen erhöhen.
Quellen: Der Tagesspiegel