Ein gewalttätiger Streit auf der Kronprinzenbrücke im Berliner Regierungsviertel hat am Freitagvormittag für Schrecken gesorgt. Ein 57-jähriger Mann griff seinen Kontrahenten mit einem Messer und einer Flasche an, wodurch dieser schwer verletzt wurde. Auch der Angreifer erlitt Verletzungen, beide mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Polizei wurde gegen 11:30 Uhr zur Kronprinzenbrücke gerufen, wo sich der Vorfall ereignet hatte. Zeugen berichteten von einem heftigen Streit, der sich innerhalb weniger Sekunden zu einer lebensbedrohlichen Auseinandersetzung entwickelte. Beamte sicherten Beweismittel und nahmen Zeugenaussagen auf. Der mutmaßliche Täter konnte später in seiner Wohnung in Mitte festgenommen werden. Die Ermittlungen zur Motivlage laufen.
Die Kronprinzenbrücke, die den Spreekanal zwischen der Friedrichstraße und dem Regierungsviertel überquert, ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und liegt in unmittelbarer Nähe zum Bundeskanzleramt. Der Vorfall sorgte für eine vorübergehende Absperrung des Bereichs und verstärkte Polizeipräsenz in der Umgebung. Die Berliner Behörden betonten, dass solche Einzelfälle nicht die generelle Sicherheitslage der Stadt beeinträchtigten.
Quellen: Der Tagesspiegel