In Sachsen fanden am 1. Mai zahlreiche Kundgebungen statt, bei denen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eindringlich vor der Abschaffung des 1. Mai als Feiertag warnte. Die Gewerkschaften und linke Parteien äußerten scharfe Kritik an Vorschlägen, die den Feiertag streichen könnten, um die Wirtschaft anzukurbeln.
In Chemnitz und Leipzig versammelten sich Tausende von Teilnehmern, die für faire Arbeitsbedingungen und den Erhalt von Arbeitnehmerrechten eintraten. Die Demonstrationen wurden von verschiedenen Rednern unterstützt, die die Bedeutung des Tags der Arbeit für die Arbeitnehmerbewegung hervorhoben.
Der DGB sieht in den Vorschlägen zur Abschaffung des Feiertags eine „neoliberale Mottenkiste“, die nicht nur die Tradition, sondern auch die Rechte der Arbeitnehmer gefährden würde. Die Gewerkschaften forderten die Politik auf, sich klar für den Erhalt des 1. Mai als Feiertag auszusprechen und die Anliegen der Arbeitnehmer ernst zu nehmen.
Quellen: MDR – Nachrichten