Die Torjägerin von Eintracht Frankfurt, Laura Freigang, steht im Fokus eines laufenden Dopingverfahrens. Wie bekannt wurde, hat die 29-jährige Angreiferin innerhalb eines kurzen Zeitraums insgesamt drei Dopingkontrollen verpasst – ein Verstoß, der laut Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) als möglicher Dopingverstoß gewertet werden kann und bis zu einer vierjährigen Sperre nach sich ziehen kann.
Derzeit prüft der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Fall und sammelt alle relevanten Unterlagen. Laut Angaben aus Verbandskreisen ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen, doch die Lage bleibt ernst. Freigang selbst hat bisher keine öffentliche Stellungnahme abgegeben. Ihr Verein Eintracht Frankfurt bestätigte lediglich, dass der Prozess läuft, und betonte die Bedeutung der Fair-Play-Regeln.
Freigang gilt als Schlüsselspielerin der Bundesliga-Mannschaft und war in der vergangenen Saison mit 18 Toren maßgeblich am sportlichen Erfolg beteiligt. Eine mögliche Sperre würde daher nicht nur ihre Karriere beeinträchtigen, sondern auch Eintracht Frankfurt schwer treffen, besonders im Hinblick auf die laufende Saison und eventuelle Europapokal-Engagements.
Im deutschen Profifußball sind Fälle von verpassten Kontrollen selten, aber nicht beispiellos. Die Anti-Doping-Richtlinien sehen vor, dass drei verpasste Kontrollen innerhalb von zwölf Monaten als positiver Dopingbefund gewertet werden können. Der DFB wird voraussichtlich in den kommenden Wochen eine Entscheidung veröffentlichen.
Quellen: ZDF Heute – Nachrichten, FAZ Online